Ihre Fragen – Unsere Antworten
Allgemeine Fragen
Die Wahl der Scheibe richtet sich nach Maschine und Material. Achten Sie auf passenden Durchmesser, die richtige Aufnahme, Segmenthöhe und –bindung. Für Beton etwa eignet sich eine Grobschnitt-Diamantscheibe, für Asphalt eine härtere Bindung, für Fliesen eine feinkörnige Ausführung. Mit unserem Werkzeug Finder gelangen Sie zu dem richtigen Produkt.
Ja, aber achten Sie dabei auf die Werkstoffangaben der Scheibe: Eine reine Nassschnitt-Scheibe darf nicht ohne Wasser betrieben werden.
Oft liegt es an einem defektem Lager, losem Flansch, Verschmutzung oder falschem Materialeinsatz. Prüfen Sie zunächst, ob die Spindel der Maschine wirklich gerade läuft und der Flansch (Mutter/Untermutter) korrekt montiert ist. Hat die Scheibe im Betrieb „gehakt“ (seitlich am Material gehangen), kann sie sich verziehen. Weitere Ursachen sind eine zu harte Bindung (Scheibe wird dadurch schnell stumpf) oder ein zu schneller Vorschub, der die Scheibe erhitzt. Lösung: Verwenden Sie für harte Materialien eine etwas weichere Bindung. Montieren Sie die Scheibe fachgerecht: Flansch und Mutter festziehen und die Laufrichtung (Pfeil auf Scheibe) beachten.
Verklemmen entsteht, wenn Segmente und Stammblatt am selben Niveau liegen und „kein Freischnitt“ vorhanden ist. Die Ursache kann eine fast aufgebrauchte Trennscheibe sein oder das Material und die Scheibe nicht aufeinander abgestimmt sind (z.B. es werden Trennscheiben für Beton im Asphalt verwendet.) Hierbei verschleißen die Segmente die Seitenflanken der Segmente durch das abrasive Material zu sehr.
Achten Sie immer darauf, die Trennscheibe auch für das dafür vorgesehene Material zu verwenden.
Achten Sie darauf, Diamanttrennscheiben mit Schutzsegmenten zu verwenden, die dafür sorgen, dass sich Schnittreste lösen und der Stahlkern der Trennscheibe nicht zu sehr beansprucht wird. Unsere Diamanttrennscheiben für Asphalt und abrasive Materialen sind mit Tiefenschutz-Segmenten bestückt um dem Problem vorzubeugen.
Ein stumpfes Schneidverhalten kann mehrere Gründe haben. Prüfen Sie die Drehrichtung (Pfeil beachten). Durch eine falsche Drehrichtung stumpft die Diamanttrennscheibe rasch ab. Eventuell wurde eine zu harte Bindung gewählt; wechseln Sie in diesem Fall auf eine weichere Scheibe. Auch eine schwache Maschine (nachlassende Spannung oder Motorleistung) oder zu hohe Drehzahl kann dazü führen, dass die Scheibe stumpf läuft. Stumpf gefahrene Trennscheiben können z.B. mit einem Schärfstein nachgeschäft werden.
Ein häufiger Fehler ist zu hoher Vorschub oder falsche Scheibenwahl. Besonders poröse oder harte Materialien wie Feinsteinzeug neigen bei hohem Druck zu Ausbrüchen. Verwenden Sie für glatte Schnittkanten eine kontinuierlich gekörnte Nassschnitt-Scheibe oder Fliesenschneider mit durchgehendem Schneidrand. Arbeiten Sie langsam und lassen Sie die Scheibe „arbeiten“ – zu viel Druck überhitzt das Segment und verschlechtert den Schnitt. Ebenso hilft eine ausreichende Kühlung. Unsere modernen Diamanttrennscheiben mit schmalem, durchgehenden Rand schneiden knifflige Materialien ohne große Ausbrüche sehr sauber.
Eine zu hohe Temperatur ist meist die Folge von zu starkem Druck, unzureichender Kühlung oder zu wenig Pause. Bei harten Materialien ist unbedingt auf Wasserzufuhr zu achten. Trennscheiben für Nassschnitt sind für den Dauerbetrieb in harten Materialien ausgelegt. Pausen, bei denen die Scheibe leerläuft, helfen, die Temperatur zu senken. Wenn die Scheibe bläulich anlaufen (blaue Ringe), war sie bereits überhitzt.
Häufige Ursache ist falscher Einsatz: z. B. Schneiden von falschen Materialien, ohne passende Segmentierung, ein falscher Vorschub oder das Verrutschen des Materials auf der Maschine. Auch Arbeiten mit Schlag (bei Bohrkronen) und loses Material können dazu führen.
Ja, bei hochwertigen gelöteten Werkzeugen können neue Segmente vom Hersteller eingelötet werden.
